FAKUMA 2026: NextGen Medical Solution

Auf der Fakuma 2026 präsentiert ARBURG (Halle A3, Stand 3101) das erweiterte Projekt „NextGen Medical Solution“. In der Turnkey-Anlage rund um einen elektrischen ALLROUNDER 570 A sind Maschine, Werkzeug, Automation und Peripherie digital vernetzt. Neu ist das in die GESTICA Steuerung integrierte KI-Tool „Hopper“ von Plus10, dass Parameter und Produktqualität selbstlernend optimiert.

Daten in zentraler GESTICA Steuerung zusammengefasst

Der Fokus der Fertigungszelle „NextGen Medical Solution“ rund um einen elektrischen ALLROUNDER 570 A in Reinraumausführung liegt auf „Parametric Release“, also die Freigabe für die Medizin- und Pharmaindustrie. Das Herzstück des Exponats ist ein 8-fach-Werkzeug von Hack, mit dem in rund zehn Sekunden Zykluszeit Kappen aus PP für Injektoren-Pens gefertigt werden. Ein hängend montierter, platzsparender und in die Steuerung integrierter Sechs-Achs-Roboter entnimmt die Spritzteile aus dem Werkzeug und legt sie nach Kavitäten separiert ab. Ein großer Benefit ist der gemeinsame Datensatz in der GESTICA, in dem neben den Werkzeugdaten auch die von Temperiergeräten und Robot-System zusammengeführt sind. Die Fertigungszelle ist dadurch einfacher zu steuern, schneller produktionsbereit und fertigt weniger Ausschuss.

Neu: integriertes KI-Tool „Hopper“

Hinzu kommt neu der in die GESTICA Steuerung integrierte „Hopper“ von Plus10. Dieses Software-Tool nutzt Künstliche Intelligenz (KI), um Maschinen- und Prozessdaten live zu analysieren, selbstständig abweichende Muster zu erkennen, Zusammenhänge zwischen Prozessparametern und Qualität zu lernen und Vorhersagen zur Teilequalität zu treffen. Bei relevanten Abweichungen schlägt der „Hopper“ optimierte Prozessparameter vor, die direkt übernommen werden können. Das reduziert aufwändige Qualitätsprüfungen. Zudem lassen sich wichtige Qualitätsparameter jederzeit einsehen und direkt in der Steuerung dokumentieren.

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