ALS-Anwendertreffen 2021

Experten tauschen sich bei ARBURG aus

25.11.2021
Am 18. November 2021 fand bei ARBURG wieder ein ALS-Anwendertreffen statt. Das Corona-konforme Live-Event stieß auf sehr positive Resonanz. Insgesamt kamen rund 60 Teilnehmer nach Loßburg, um sich über neue Features zu informieren und wertvolle Tipps und Anregungen zum ARBURG Leitrechnersystem zu erhalten.

ALS mit neuen Features
Im Rahmen des Anwendertages wurden zahlreiche Neuerungen von ALS bis zur aktuellen Version vorgestellt. Dazu zählt die Umstellung der Server-Module auf 64 Bit, was praktisch unbegrenzte Speicherkapazität bedeutet. Wichtig ist neben vielen Detailverbesserungen auch, dass personenbezogene Daten und „digitale Fingerabdrücke“ von ehemaligen Mitarbeitern DSGVO-konform anonymisiert werden können.

Einstieg in die papierlose Fertigung und Smart Factory
Welche Vorteile die papierlose Fertigung bringt, zeigte ALS-Experte Patrick Wahl live an einem Becher-produzierenden Allrounder 370 A. Dazu gab er per Tablet Einblicke in das Maschinen-Terminal mit den mobilen ALS-Modulen. Darüber lassen sich z. B. Prozessstatus und Produktionsfortschritt einsehen sowie aktuelle Kennzahlen zu OEE (Overall Equipment Effectiveness) und Qualität visualisieren. Weitere Ressourcen können einfach hinzugefügt werden. Das spare enorm Zeit, schaffe Transparenz und senke, hochgerechnet auf die teilnehmenden Unternehmen des Anwendertreffens, den Papierverbrauch um mehrere Tausend Kilogramm im Jahr.
ALS-Teamkollege Markus Widmaier gab wertvolle Tipps und Tricks rund um die Themen Smart Factory und transparente Produktion.

Röchling Medical steigert Produktionseffizienz mit ALS
Ein Kunde, der viele der genannten Punkte bereits in der Praxis anwendet, ist die Firma Röchling Medical aus Waldachtal. Daniel Tobien, Head of Production, erläuterte in seinem spannenden Vortrag, wie das Medizintechnik-Unternehmen die Produktivität und Patientensicherheit enorm gesteigert hat. Seit dem Jahr 2018 wurden neben rund 65 Spritzgießmaschinen, davon 43 im Reinraum, sowie insgesamt 14 Montageautomaten und -linien und 1.400 aktive Werkzeuge an ALS angebunden. „Dadurch haben wir die Teilequalität gesteigert, die Abläufe verbessert und können unsere Prozesse optimal dokumentieren und analysieren“, betonte Daniel Tobien.