ARBURG auf der FIP + 3D Print 2017

Industrie 4.0 – „smarte“ Kofferanhänger

12.04.2017
Auf der FIP + 3D Print 2017 in Lyon (Frankreich) zeigt ARBURG vom 13. bis 16. Juni 2017 in Halle 2, Stand D14/E11, als Praxisbeispiel für Industrie 4.0 die räumlich verteilte Fertigung individualisierter „smarter“ Kofferanhänger.

Serienfertigung in Losgröße 1
Das Exponat veranschaulicht die flexibel automatisierte, wirtschaftliche Produktion in Losgröße 1. Für die kundenspezifische Individualisierung des Serienprodukts werden Spritzgießen, industrielle additive Fertigung und Automation kombiniert und die Prozessdaten über das ARBURG Leitrechnersystem ALS erfasst und archiviert.

Schritt für Schritten zum Unikat
An der ersten Station produziert ein ALLROUNDER 375 V mit flexibler Roboterzelle das Serienteil „Kofferanhänger“. Der Sechs-Achs-Roboter montiert einen NFC-Chip, über den das Produkt Informationen speichern und kommunizieren kann. Beim nächsten Schritt wählt der Besucher eine Grafik aus und lässt seine elektronische Visitenkarte (vCard) erstellen. Die Auftragsdaten werden direkt auf den NFC-Chip übertragen. Damit ist das Bauteil selbst zum Datenträger geworden. Zudem erhält jeder Kofferanhänger eine eigene Website, um in der Cloud alle Daten zu archivieren. Bei der folgenden Laserkennzeichnung werden die persönlichen Daten sowie die vCard in Form eines QR-Codes auf den Kofferanhänger aufgebracht. Anschließend individualisiert ein freeformer das Produkt weiter, indem er die zuvor ausgewählte 3D-Grafik additiv aus Kunststoff aufträgt.

Online-Aktionen
An der letzten Station erfahren die Besucher, wie sie mit ihrem smarten Kofferanhänger datengestützte Aktionen ausführen können, wie etwa die Online-Bestellung von Broschüren. Zudem lassen sich die Kontaktdaten auslesen. Über die individuelle URL-Adresse der Website lassen sich alle Prozess- und Qualitätsdaten jederzeit zu 100 Prozent rückverfolgen.