Engagement für umweltfreundliche Kunststoffverarbeitung

Seit Jahrzehnten engagiert sich ARBURG für eine umweltfreundliche Kunststoffverarbeitung – insbesondere durch den Einsatz sogenannter alternativer Materialien. Mit diesem klaren Bekenntnis zur Nachhaltigkeit unterstützt ARBURG ganze Industriezweige bei der Entwicklung umweltschonender Produkte. Auf der Gartenschau Freudenstadt Baiersbronn macht das Unternehmen nun auch außerhalb der Kunststoff-Fachwelt seine Werte und seine Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft erlebbar – im Rahmen der Themenwoche „Carbon X“ auf der Gartenschau Tal X.

Schwarze Kohle – „grüne“ Gartenschaufeln

Auf der Gartenschau Tal X in Freudenstadt und Baiersbronn konnten alles Wissenswerte zu Holz- und Pflanzenkohle erfahren. ARBURG beteiligte sich als Sponsor mit spannenden Vorträgen und einem Exponat im eigens errichteten gläsernen Pavillon. Dort demonstrierte die energieeffiziente elektrische Spritzgießmaschine ALLROUNDER 470 E GOLDEN ELECTRIC, wie alte Handwerkskunst und modernste Maschinentechnik Hand in Hand gehen. Diese produzierte während der Themenwoche live mehr als 3.500 Gartenschaufeln, die die Besucher mitnehmen konnten. Verarbeitet wurde ein besonders nachhaltiges Material, das zur Hälfte aus dem rezyklierten Kunststoff Polypropylen (PP) und zur Hälfte aus sogenanntem „Biochar“ bestand. Dieses CO2-negative Material des Start-Ups Carbonauten besteht zu 50 Prozent aus Biokohle. Wie man solche Biokohle herstellt, führte der Köhler Thomas Faißt ebenfalls live auf der Themenwoche vor. Ausgangsmaterial ist pflanzlicher Abfall wie z. B. Altholz, Schadholz und Holzhackschnitzel. Dieser wird pyrolysiert, also bei hohen Temperaturen ohne Sauerstoff verbrannt. Um daraus schließlich spritzgießfähige Granulate herzustellen, wird die Biokohle daraufhin pulverisiert, mit z. B. recycelten Polymeren gemischt und zu spritzgießfähigen Granulaten compoundiert.

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