ARBURG auf der formnext 2016

Potenziale des ARBURG Kunststoff-Freiformens

10.11.2016
Auf der formnext, die vom 15. bis 18. November 2016 in Frankfurt stattfindet, präsentiert ARBURG auf seinem Messestand F70 in Halle 3.1 die Potenziale und Weiterentwicklungen des freeformers und des ARBURG Kunststoff-Freiformens (AKF).

Innovative Ein- und Zwei-Komponenten-Bauteile
Auf der formnext zeigen drei Exponate am Beispiel innovativer Ein- und Zwei-Komponenten-Bauteile das breite Einsatzspektrum des freeformers in der industriellen additiven Fertigung auf. Das System wird kontinuierlich praxisgerecht weiterentwickelt. Die Schwerpunkte liegen auf der Qualifizierung weiterer Standardgranulate sowie auf der Prozessstabilität. Optional ist inzwischen ein in die Steuerung integrierter Materialtrockner erhältlich. Zudem wurden die Standzeiten des Austragssystems deutlich gesteigert.

AKF verarbeitet breites Produktspektrum
Grundlage von AKF sind kostengünstige qualifizierte Kunststoffgranulate. Diese werden ähnlich wie beim Spritzgießen zunächst in einem Plastifizierzylinder aufgeschmolzen. Über die Düse der starren Austragseinheit werden die Kunststofftropfen mittels hochfrequenter Piezotechnik im vorgegebenen Takt schichtweise auf den beweglichen Bauteilträger aufgetragen. Die Tropfen verbinden sich dann beim Abkühlen von selbst. So entsteht Schicht für Schicht das gewünschte dreidimensionale Bauteil. Standardmäßig ist der freeformer mit zwei Austragseinheiten bestückt. Somit kann er eine zusätzliche Komponente verarbeiten, um z. B. ein Bauteil in verschiedenen Farben, mit spezieller Haptik oder als Hart-Weich-Verbindung zu erzeugen. Der Bauraum bietet Platz für Teile, die max. 154 x 134 x 230 Millimeter groß sind.
zum Verfahren AKF