Branchen

Design- und Materialvielfalt von Elektronik bis Medizin

Das ARBURG Kunststoff-Freiformen (AKF) ermöglicht neben Funktionsintegration und Mehrkomponententechnik auch das Individualisieren von Serienteilen. Mit unserem freeformer trifft Designfreiheit auf Materialvielfalt.

Die industrielle additive Fertigung von individuellen medizinischen Implantaten oder Funktionsbaugruppen für die Automatisierungstechnik – nur zwei von vielen Bereichen, für die das AKF prädestiniert ist. Ganz egal für welche Branche: mit seiner revolutionären Technik bietet Ihnen der freeformer umfassende neue Möglichkeiten. Für höchste Qualität zu immer wirtschaftlichen Stückkosten.

Highlights

  • Einzelteile und Kleinserien mit Originalwerkstoffen
  • Funktionsintegration, z. B. Verschlüsse mit Klick-Effekt
  • Komplexe, belastbare Hart-Weich-Bauteile
  • Mass customization in 3D
  • Verwendung von zertifizierten Originalwerkstoffen (z. B. medizinische Materialien oder Materialien mit Flammschutz)

Medizin

Vielfalt zugelassener Materialien verfügbar
Unter anderem lassen sich biokompatible, resorbierbare und sterilisierbare sowie FDA-zugelassene qualifizierte Originalmaterialien verarbeiten. Dazu gehören etwa ABS, amorphes PA und PC, elastisches TPU, weiches SEBS und teilkristallines PP, aber auch PLLA und andere spezielle Originalmaterialien. Eine Produktion in Reinraum-Umgebung ist ebenfalls möglich. Optionale Robot-Schnittstellen ermöglichen auch eine Automatisierung der additiven Fertigung und die Integration des freeformers in IT-vernetzte Fertigungslinien mit zuverlässiger Dokumentation.

Automobil

Wirtschaftlicher Einsatz mit Leichtbau
Die Herstellung von Wabenstrukturen oder bionisch optimierten Bauteilen auf freeformern hilft Ihnen beim Sparen: bei teuren Materialien, Gewicht und Zeit. Damit sind wir beim Leichtbau. Und der kommt generell überall dort zum Einsatz, wo etwas bewegt wird – also z. B. bei Ihnen im Automotive-Sektor, im Transportwesen und in der Logistik.

Luft- und Raumfahrt

Mehr Leichtigkeit, hohe Freiheitsgrade
In der additiven Fertigung ist die Luft- und Raumfahrt einer der Treiber des Leichtbaus: Es geht um vergleichsweise kleine Stückzahlen und jedes Gramm Gewicht, das weitere Kosten verursacht. Ihre additive Fertigung punktet hier mit hohen Freiheitsgraden hinsichtlich Bauteil-Design und Geometrie. Und nicht zuletzt sind Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit weitere wichtige Themen. Mit dem freeformer lässt sich zudem der hochfeste, für die Luft- und Raumfahrt zugelassene Hochtemperaturkunststoff Ultem 9085 verarbeiten, und das bei Bauraumtemperaturen von bis zu 200° C.

Konsumgüter und Verpackung

Funktionsintegration und Individualisierung in Serie
Handyhüllen, Blumenvasen, Möbelgriffe oder auch Brillengestelle – den Konsumgüterbereich prägen individualisierte und maßgeschneiderte Produkte. Oft sind auch Anwendungen darunter, die ohne additive Fertigung nicht oder nur mit erheblichem Aufwand umsetzbar sind. Hier liegt Ihr Nutzen vor allem in der Vereinfachung der Produktion bei gleichzeitig reduzierten Kosten. Mit dem freeformer lassen sich auch lebensmitteltaugliche und FDA-zertifizierte Materialien verarbeiten.

Elektronik

Perfekte Anpassung inklusive
Multimaterialverarbeitung, Flammschutz, Funktionsintegration, Miniaturisierung oder die Kombination verschiedener Verfahren – das sind die Herausforderungen für die industrielle additive Fertigung im Bereich Elektronik. Es geht um kleine Bauteile, die sich perfekt an ihre Umgebung anpassen lassen, um Multisensorik auf kleinstem Raum, um freie Konfigurierbarkeit und eine preisgünstige Herstellung. Hier helfen gedruckte Leiterbahnen, integrierte Steckkontakte oder Leiterplatten und die Designfreiheit bei der Teileentwicklung auf dem freeformer. Die Verarbeitung elektrisch leitfähiger Materialien, die bislang in der additiven Fertigung nicht eingesetzt werden konnten, ist mit dem freeformer ebenfalls kein Problem.

Forschung & Lehre

Kooperation mit Forschung und Lehre
Die Zusammenarbeit zwischen Lehr- und Forschungseinrichtungen und ARBURG im Bereich der industriellen additiven Fertigung bringt Vorteile für beide Seiten. Sowohl in technischer Hinsicht mit frei programmierbaren Parametern als auch bei der Qualifizierung von Referenzmaterialien für das offene System. Praxisnahe Forschung und Entwicklung haben etwa zur Einführung der Rotationsachse und der Faserzuführung beim freeformer beigetragen, was Ihnen die additive Fertigung faserverstärkter, belastbarer Leichtbauteile ohne Einschränkungen erlaubt.