Fakuma 2014: Unsere additive Fertigung

freeformer für komplexe oder individuelle Bauteile

15.10.2014
Für die industrielle additive Fertigung zeigen wir erstmals einen freeformer, dessen zweite Austragseinheit für den Aufbau von Stützstrukturen genutzt wird. Er fertigt im ARBURG Kunststoff-Freiformen werkzeuglos ein Ersatzteil für ALLROUNDER Spritzgießmaschinen.

Standardgranulat und Stützmaterial additiv verarbeiten
„Mit unserem einzigartigen freeformer haben wir einen Trend in der Branche gesetzt“, betont ARBURG Technikgeschäftsführer Heinz Gaub. „Auf die Möglichkeit, Standardgranulate additiv zu verarbeiten, hat die Kunststoffwelt offenbar geradezu gewartet.“ Als Zwei-Komponenten-Anwendung wird die Fertigung eines zweiteiligen Verschlussschiebers gezeigt. Das Ersatzteil für ALLROUNDER verfügt über komplexe Geometrien, für deren Aufbau Stützstrukturen erforderlich sind. Diese können später in einem Wasserbad entfernt werden.
Infos zum Exponat (PDF - 0,3 MB)
Kundenmagazin today 56, S. 5 „Ausgezeichnet!“ (PDF - 3,9 MB)

Industrie 4.0: Zusammenspiel von freeformer und ALLROUNDER
Am Beispiel einer Büroschere zeigt ARBURG die flexible, individuelle und transparente Fertigung eindeutig identifizierbarer Produkte mit Industrie 4.0. Dabei spielen Spritzgießen und additive Fertigung zusammen: Zuerst wird an einen Metallrohling ein Griff angespritzt, dann ein DMC-Code aufgelasert. Mit dem freeformer kann im nächsten Schritt additiv ein Schriftzug aufgebracht werden. Das ARBURG Leitrechnersystem ALS überträgt alle Prozessdaten an einen Webserver. Über den DMC-Code können diese mit einem mobilen Endgerät individuell für jede Schere auf einer Internetseite abgerufen werden.
Infos zum Exponat (freeformer) (PDF - 0,3 MB)
Infos zum Exponat (ALLROUNDER) (PDF - 0,5 MB)
Broschüre: Industrie 4.0 (PDF - 0,4 MB)