Know-how hilft!

Schutzbrillen für Fachpersonal

04.05.2020
In den Corona-Krise engagiert sich ARBURG in unterschiedlichen Hilfsinitiativen und hat verschiedene Projekte angeschoben. Dazu gehört auch die Herstellung von Schutzbrillen. Dieses Projekt hat ARBURG initiiert und zusammen mit dem Schweizer Spezialchemiekonzern Ems-Chemie und dem deutschen Schutz- und Sicherheitsbrillen-Hersteller Uvex realisiert.

Starke Partner
Gemeinsam mit diesen Partnern hatte ARBURG schon auf der Messe K 2019 Sonnenbrillen produziert. Die unbürokratische Abstimmung zwischen den Beteiligten ergab, dass sich mit dem gleichen Werkzeug und daraus folgend gleichem Design auch Schutzbrillen herstellen lassen, die Augen und Bindehäute vor einer Kontamination mit Covid-19 schützen.

Schutzbrillen „ready to use“
Nachdem Ems dem Einsatz des Werkzeugs zugestimmt und sich Uvex bereiterklärt hatte, die Brillen durch eine Schnellzertifizierung auch für die neue Verwendung nutzbar zu machen, baute ARBURG die Turnkey-Anlage rund um einen elektrischen ALLROUNDER 570 A und einen Sechs-Achs-Roboter in Loßburg auf.

Mitte April begann das Spritzgießen von zunächst 20.000 Brillen aus transparentem Grilamid TR (PA12) „ready to use“. Das Material für die erste Brillen-Charge, rund 500 Kilogramm, stellt der Materialhersteller Ems-Chemie kostenfrei zur Verfügung. Mit einer Verpackungsstation von Packmat wird jede Brille mit Sicherheits- und Infodatenblättern manuell einzeln in Schlauchfolienbeutel verpackt und diese mit einer CE-Kennzeichnung versehen.

ARBURG und Ems-Chemie teilen sich die ersten 20.000 Schutzbrillen und geben sie kostenlos über offizielle Stellen an Krankenhäuser, Altersheime und Zivilschutzorganisationen in Deutschland und der Schweiz ab.