Effizient
Die Servohydraulik (ASH) reduziert Leerlaufverluste und senkt den Energieverbrauch um bis zu 60 % gegenüber herkömmlichen hydraulischen Maschinen.
Flexibel
Mit der PLF-Technologie für In-Mould-Decoration entstehen hochwertige Oberflächen, die sich dank variabler Folien in Design und Farbe individuell anpassen lassen.
Nachhaltig
Ein digitaler Produktpass macht Recyclingdaten direkt am Bauteil abrufbar – die Grundlage für datenbasierte Materialströme und einen geschlossenen Kunststoffkreislauf.
Verwendete ARBURG Lösungen
ALLROUNDER 475 V
Der ALLROUNDER 475 V vereint Leistung, Effizienz und kompakte Bauweise in einer Maschine. Mit einer Schließkraft von 1.000 kN und hydraulischen Spritzeinheiten der Größen 100 bis 400 ist er vielseitig einsetzbar. Für höchste Energieeffizienz sorgt die ARBURG Servohydraulik (ASH): Sie minimiert Leerlaufverluste und senkt den Energiebedarf im Vergleich zu herkömmlichen hydraulischen Maschinen um bis zu 60 Prozent. Trotz ihres kompakten Footprints bietet die Vertikalmaschine viel Platz – auch für größere Werkzeuge.
Turnkey Anlage
Auf der vollautomatisierten Turnkey-Anlage entsteht die hochwertige Oberfläche des Bauteils durch die PLF-Technologie (Protective Layer Finish) für In-Mould-Decoration (IMD) von Leonhard Kurz in Kombination mit einem strukturierten Werkzeugeinsatz. Eine hauchdünne PET-Folie mit Dekorsystem wird über ein Vorschubgerät in das Werkzeug geführt und beim Hinterspritzen fest mit der Kunststoffoberfläche verbunden. Das Bauteil erhält ein ARBURG Logo und eine strukturierte Oberfläche. Im Werkzeug erfolgt das Ausstanzen des Covers, die Restfolie wird im Maschinenbauraum aufgerollt und rezykliert. Das fertige Bauteil ist lackfrei und recyclingfähig.
Sechs-Achs-Roboter
Für das vollständige Teilehandling sorgt ein KUKA Sechs-Achs-Roboter. Er entnimmt das Spritzteil aus dem Werkzeug und positioniert es präzise in einer Laserstation, wo das Bauteil mit einem Code beschriftet wird. Anschließend überführt der Roboter das Teil in die Frässtation, um überschüssige Folie zu entfernen und die Endkontur herzustellen. In der Reinigungsstation wird das Funkschlüssel-Cover von Spänen befreit, bevor der Roboter es geordnet auf das Förderband ablegt und aus der Fertigungszelle ausschleust.