Best Practices

Durch Digitalisierung werden Produktionsprozesse umsetzbar, die flexibel auf Änderungen reagieren und sich auch selbst steuern. Das führt zu einer höheren Wertschöpfung von Produkten. Gleichzeitig lassen sich aber auch völlig neue Geschäftsmodelle erschließen, z. B. durch die direkte Einbindung von Kundenwünschen.

Als Technologieführer und Trendsetter der Kunststoffbranche erschließen wir dem technisch Machbaren immer wieder neue Möglichkeiten. Und demonstrieren das eindrucksvoll mit konkreten Lösungsansätzen. So werden die damit verbundenen Potenziale direkt für Sie verfügbar.

Registrierung

Unternehmen, die den Zugang zur digitalen ARBURG Welt nutzen möchten, registrieren sich unter www.arburgXworld.com. Der Zugang zu den verfügbaren Apps lässt sich dabei individuell gestalten. Jedes Unternehmen bestimmt mindestens einen Masteruser, der beliebig viele Nutzer anlegen kann.

Highlights

  • Individualisierung „on demand“: Automatisierte additive Fertigung mit integriertem Datenmanagement
  • Smarte Produkte: Integrierter Speicher-Chip liefert die Daten für dezentrale Produktion
  • Eindeutige Kennzeichnung: Data-Matrix-Code liefert Daten zum Produkt
  • Variantenreiche Serienfertigung: IT-Vernetzung ist wichtige Voraussetzung für Prozessoptimierung
  • 100 Prozent Rückverfolgbarkeit: SCADA-System verknüpft Prozessdaten einer Fertigungszelle für jedes Bauteil

Praxisbeispiele

AM (Additive Manufacturing) Factory
Die ARBURG AM Factory zeigt, wie eine IT-vernetzte Turnkey-Anlage rund um einen freeformer 300-3X und einen Sechs-Achs Roboter Varianten von Standard-Greiferplatten funktionalisiert – vollautomatisiert nach Kundenwunsch und zu 100 Prozent rückverfolgbar.
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Rückverfolgbar produzieren
Wie man 100 Prozent Rückverfolgbarkeit sicherstellen und gleichzeitig wirtschaftlich produzieren kann, zeigt das Beispiel Wasserwaage. Dank unserem SCADA-System ARBURG Turnkey Control Module (ATCM), mit dem die Turnkey-Anlage ausgestattet ist, sind von jedem einzelnen Bauteil alle relevanten Prozess- und Qualitätsdaten jederzeit rückverfolgbar.
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Spritzgießen „on demand“
Industrie 4.0 pragmatisch: Wie sich Teilevarianten wirtschaftlich in Serie fertigen lassen, macht das Beispiel elastische Spannseile deutlich. Dank eines cleveren Produkt- und Werkzeugdesigns, einer flexiblen Turnkey-Lösung sowie einer direkten Prozesssteuerung entstehen die Produkte von Schuss zu Schuss individuell.
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Smarte Produkte
Eine wegweisende Industrie-4.0-Anwendung ist die räumlich verteilte Produktion von „smarten“, individualisierten Kofferanhängern in Losgröße 1. Mit einem NFC-Chip bestückt, wird das Produkt zum Informationsträger und steuert selbst seinen weiteren Weg durch die informationstechnisch vernetzte Prozesskette.
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Mass Customisation
Auf der Sonderschau Additive Manufacturing Plaza der Hannover Messe 2015 zeigte ARBURG eine komplett vernetzte Prozesskette von Spritzgießen und additiver Fertigung samt Leitrechnertechnik. Dabei wurden in Großserie gefertigte Lichtschalter-Wippen individualisiert.
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