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Interview: Die Infoordner-Gruppe

Die Infoordner-Gruppe kümmert sich seit vielen Jahren um eine Art "Survival-Guide" für neue Auszubildende. Jedes Jahr wird der digitale Ordner mit über 200 Seiten aktualisiert.
Auch für den Azubi-Jahrgang 2020 hat die Infogruppe einige Änderungen geplant, weshalb Industriekaufmann-Azubi Duy Hoang zwei der Mitglieder zum Interview getroffen hat.

Duy Hoang: Hallo und herzlich willkommen zum Interview. Erstmal vielen Dank, dass ihr euch für dieses Interview Zeit genommen habt.
Ann-Kathrin Burkhardt: Gerne doch. Wir nehmen uns gerne Zeit.

Duy: Bei uns gibt es Projektgruppen, die an verschiedenen Projekten z.B. Schulbesuche arbeiten. Diese Projektgruppen bestehen aus Auszubildenden, welche aus verschiedenen Ausbildungsberufen und Lehrjahren kommen.
Könnt ihr kurz beschreiben, was ihr als Infoordner-Gruppe genau macht?

Lee Gekle, bestens für das Interview ausgestattet, holt seinen Laptop mit den benötigten Informationen hervor.

Lee: Nun, der Infoordner dient in erster Linie als Informationsquelle für neue Azubis. In dem Ordner stehen viele Informationen zu den Abteilungen, zur Firma ARBURG selbst, den Leitzielen der Ausbildung, wichtige Formalitäten, zum Beispiel wie man Urlaub beantragt und vieles mehr. Diese Informationen sollen den Azubis helfen, sich in der Firma zu orientieren.
Duy: Projektgruppen sind etwas ganz Besonderes. Es ist nicht Gang und Gäbe, dass es Azubi-Projektgruppen in dieser Vielfalt gibt. Was denkt ihr? Was machen diese Projektgruppen so besonders?
Ann-Kathrin: Ich denke, die ständige Arbeit mit anderen Auszubildenden ist etwas Besonderes. Dadurch lernen wir besser im Team zu arbeiten. Das ist ja auch wichtig für die Zukunft. Auch die selbstständige Organisation und die daraus folgende feste Zielsetzung lehrt einen selbstständig zu arbeiten.
Lee: Jede Gruppe muss in diesem Sinne „abliefern“, da jede Gruppe eine Verantwortung hat. So muss jeder Leistung zeigen. Was ich auch besonders an den Projektgruppen finde, ist definitiv das Kennenlernen neuer Kollegen aus der Ausbildung und darüber hinaus.

Die Infoordner-Gruppe bei einem ihrer Treffen.

Duy: Es gab ja mehrere Projektgruppen zur Auswahl, zum Beispiel die ARBURG-Chronik oder die Smarte-Bratwurst. Warum habt ihr euch ausgerechnet für die Infoordner-Gruppe entschieden?
Lee: Das ist eine gute Frage. Nun, der Infoordner hat mir persönlich selbst in vielen Fällen weitergeholfen. Ich habe mich der Truppe angeschlossen, um zukünftig anderen Azubis weiterhelfen zu können.
Duy: Und wie sieht’s mit dir aus, Ann-Kathrin?
Ann-Kathrin: Eigentlich könnte ich das Gleiche sagen. (lacht) Was ich hinzufügen könnte ist, dass man eben weiß, dass die ganze Arbeit, die wir haben, den anderen weiterhelfen wird. Und dieses Gefühl, zu wissen, dass man anderen helfen kann, motiviert uns, den Infoordner ständig zu verbessern.
Duy: Es gibt einmal im Monat ein Projekgruppenbriefing. Dort treffen sich alle Gruppensprecher und Vertreter um sich über den Aktuellen Stand auszutauschen. Ihr nimmt ja auch an den Projektgruppenbriefings teil, wie fühlt Ihr euch mit so einer verantwortungsvollen Aufgabe?
Ann-Kathrin: Ich finde es nicht selbstverständlich, dass man als neues Mitglied im 1.Lehrjahr so viel Vertrauen geschenkt bekommt und auch mit wichtigen Aufgaben beauftragt wird. Man darf sich es auch nicht so vorstellen, dass die verschiedenen Lehrjahre unterschiedlich behandelt werden. Wir haben eine klare Rollenverteilung und helfen uns auch gegenseitig.
Lee: Richtig, wir im 1.Lehrjahr werden gleich behandelt von den älteren Jahrgängen. Da gibt es keine Unterschiede.

Die Infoordner-Gruppe 2019

Duy: Kommen Herausforderungen auf, während ihr eure Pflichten in der Gruppe nachgeht?
Lee: Die Moderation wird zwischen den einzelnen Projektgruppen durchrotiert. Ich denke für uns beide wird es eine Herausforderung sein, das nächste Projektgruppenbriefing zu moderieren, da wir keinerlei Erfahrung damit haben.
Ann-Kathrin: Ja, aber auch den Infoordner ständig auf den neuesten Stand zu halten, ist eine große Herausforderung.
Lee: Genau, ihn eben noch besser zu machen.

Duy: Arbeitet ihr mit anderen Projektgruppen zusammen, oder ist das ein „Lone-Wolf-Project“, bei dem man eher auf sich selbst achtet?
Ann-Kathrin: Also die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen und auch mit Anderen ist definitiv notwendig. Beispielsweise haben wir einen regen Informationsaustausch mit der Projektgruppe „Chronik“, welche uns hilft, auf dem neusten Stand zu bleiben.
Lee: Auch mit den Ausbildern bzw. mit den Ausbildungsbeauftragten müssen wir uns oft besprechen, da sie uns über den neuesten Stand der Ausbildungsziele informieren und uns über Personaländerungen Bescheid geben. So können wir unseren Infoordner aktuell halten.
Ann-Kathrin: Es ist ein „Geben und Nehmen“: Wir sind auf die Hilfe von allen Gruppen und vielen Kollegen angewiesen, um unseren Infoordner auf dem neuesten Stand zu halten.

Duy: Was glaubt ihr? Auf was kommt es an? Was muss man für eure Gruppe mitbringen, um mitwirken zu können?
Lee: Auf jeden Fall sollte man Interesse zeigen.
Ann-Kathrin: Aber auch Motivation und Flexibilität dürfen nicht fehlen.

Duy: Arbeitet ihr gerade an einem Projekt bzw. an einer größeren Änderung, welche die Zukunft des Infoordners beeinflussen könnte?
Lee: Wir arbeiten gerade daran, dass der Infoordner nicht mehr als PDF verfügbar sein wird. Wir spielen mit dem Gedanken, den Infoordner in einer anderen Form den Azubis zur Verfügung zu stellen.
Ann-Kathrin: Auf jeden Fall wird für uns dabei die Gestaltung des Ordners eine große Challenge sein.

Duy: Dann bedanke ich mich ganz herzlich bei euch für das Interview und dass Ihr euch Zeit genommen habt.
Lee: Danke auch!
Ann-Kathrin: Gerne! Ich hoffe dass die Leser durch das Interview einen kleinen Einblick in unsere Projekgruppe bekommen haben.

Das Interview führte Duy Hoang von der Azubi-Mediengruppe