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Verfahrensmechaniker/-in

Voraussetzung: Berufsschule: Dauer:

Generelle Informationen

Die Ausbildung zum/zur Verfahrensmechaniker/-in für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist eine duale Berufsausbildung mit Blockunterricht. Das bedeutet, dass man abwechselnd zur Ausbildung im Betrieb, zwei oder mehr Wochen am Stück die Berufsschule besucht.

Arbeitswelt

Bei ARBURG startet die Ausbildung als Verfahrensmechaniker/-in für Kunststoff- und Kautschuktechnik in der mechanischen Lehrwerkstatt, hier lernt man die Grundlagen der manuellen und maschinellen Metallbearbeitung kennen.
Verfahrensmechaniker Im Rahmen der Metall Grundausbildung bauen Verfahrensmechaniker einen Schraubstock aus Metall. Dabei lernen sie die grundlegenden Fertigkeiten der Metallbearbeitung, wie Sägen, Feilen, Bohren, Drehen und Fräsen, kennen.
Als nächstes werden in der Produktschulung die Grundkenntnisse für das Bedienen einer Spritzgießmaschine vermittelt. Hier lernt man zum Beispiel, wie man an einer Maschine einen Zyklus erstellt, damit Kunststoffteile produziert werden können. Damit man auch theoretisch weiß, wie die verschiedenen Parameter eingestellt werden müssen, bekommt jeder Auszubildende zusätzliche Schulungen, wie z.B. den Maschinen Grund- und Einstellkurs.
Das generelle Aufgabengebiet eines/einer Verfahrensmechanikers/-in für Kunststoff und Kautschuktechnik ist das Rüsten von Spritzgießmaschinen mit einem Spritzgießwerkzeug und das Erstellen eines Programms auf der Maschine, damit diese dann vollautomatisch Kunststoffteile produzieren kann.
Im weiteren Verlauf der Ausbildung lernt man die viel über die chemische Zusammensetzung und die Eigenschaften verschiedener Kunststoffe.
Ein wichtiger Teil der Ausbildung stellt das Kennenlernen und Programmieren von Handhabungs- und Robotsystemen dar. Robotsysteme entnehmen z.B. die Teile aus dem Werkzeug und legen sie auf einem Förderband ab. Während der Ausbildung durchläuft man verschiedene Fertigungs- und Montageabteilungen um den Aufbau der Spritzgießmaschine besser zu verstehen.

Berufsschule

Exemplarischer Stundenplan Verfahrensmechaniker Die Schule für den Auszubildenden als Verfahrensmechaniker/-in für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist die Gewerbliche Schule in Ehingen. Hier findet der theoretische Unterricht in der Ausbildung statt. Der Unterricht findet in Blockform statt, was bedeutet, dass man mehrere Wochen am Stück dort auf Schule ist. Am Ende des zweiten Lehrjahres steht der erste Teil der Abschlussprüfung (Zwischenprüfung) an, der mit 25% zur Endnote gewertet wird. Der zweite Teil der Abschlussprüfung besteht aus den schriftlichen Prüfungen, die in der Regel im Mai stattfinden und der praktischen Prüfung, die im Juni oder Juli folgt. Nach erfolgreichem Bestehen der Prüfungen erhält der/die Verfahrensmechaniker/-in für Kunststoff- und Kautschuktechnik seinen/ihren Facharbeiterbrief und ist somit ausgelernt.

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