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Personalarbeit in ARBURG USA – Mein Auslandspraktikum in Rocky Hill

Blick auf das Empire State Building in New York

Mein Name ist Felix Moosmann und ich absolviere derzeit ein duales Studium in der Studienrichtung BWL Personalmanagement. Im Rahmen des dualen Studiums bekam ich von ARBURG die Möglichkeit, ein fünfwöchiges Auslandspraktikum zu absolvieren. Dies machte ich im 4. Semester in der ARBURG Niederlassung in Rocky Hill, an der Ostküste der USA.

Während meines Praktikums lernte ich die Personalarbeit der Niederlassung kennen. Hierbei war es sehr interessant, die Unterschiede zur Personalarbeit bei ARBURG in Deutschland zu beobachten. Während sich in Deutschland ein Team von rund 20 Köpfen um die Einstellung, Betreuung und Verwaltung der Mitarbeiter kümmert, sind diese Aufgaben an der Niederlassung von einer Person durchzuführen. Dieser Kollegin durfte ich über die Schulter schauen und ihr bei ihren Aufgaben helfen. Hier bekam ich Einblick in das ganze Aufgabenspektrum der Personalarbeit: Von Vorstellungsgesprächen, über die Verwaltung von Spesenabrechnung oder Urlaubsanträgen, bis hin zur Teilnahme an einer Recruitingmesse für Veteranen der US Army.

Hierbei musste ich mit Erstaunen feststellen, dass es in den USA nicht ungewöhnlich ist, nur fünf Urlaubstage und fünf bezahlte Krankheitstage zu haben. Allgemein war ich sehr überrascht, wie stark der kulturelle Unterschied zu Deutschland zu spüren war. Egal, ob im Arbeitsleben oder im Alltag. Es war mein erster Besuch in den USA und mir war zuvor bewusst, dass das Leben dort „eine andere Welt“ ist, dennoch habe ich nicht mit solch spürbaren Unterschieden gerechnet.

Zu Beginn war die englische Sprache eine große Herausforderung für mich. Jedoch wurde ich durch die Kollegen in der Niederlassung sehr gut aufgenommen und unterstützt. Außerdem war es sehr hilfreich, dass einige Deutsche in der Niederlassung arbeiten. Mit diesen Kollegen konnte ich mich dann auf Deutsch verständigen. Mir ist es jeden Tag leichter gefallen, mich mit den amerikanischen Kollegen zu unterhalten.

Rocky Hill liegt ungefähr in der Mitte zwischen New York und Boston. Da habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, diese Weltmetropolen an einem Wochenende zu besuchen. Im Vergleich zu deutschen Großstädten sind diese beiden Städte unglaublich und erschlagen einen förmlich. Besser, als für einen Aufenthalt in New York hat die Bezeichnung „Reizüberflutung“ wohl noch nie gepasst. Es ist für unsere Verhältnisse kaum vorstellbar, wie hoch alle Häuser, wie voll und turbulent die Straßen, wie groß und vielfältig die Stadt an sich und wie bunt und schrill der vor allem der Times Square ist.

Ich bin sehr dankbar und glücklich, dass ich dieses Auslandspraktikum machen durfte. Die Erfahrung hat mir fachlich und sprachlich enorm geholfen. Als viel wichtiger empfinde ich jedoch, die persönliche Weiterentwicklung, die mit dem Praktikum verbunden ist. Es ist mir anfangs nicht leichtgefallen, alleine in ein fremdes, so weit entferntes Land zu reisen und dort für 5 Wochen zu leben und zu arbeiten. Trotzdem habe ich mich schon nach wenigen Tagen wohl gefühlt, was vor allem an den Kollegen lag. So bleiben mir sehr viele schöne Erinnerungen an die Zeit in den USA. Sei es die Arbeit in der Niederlassung oder die zahlreichen Eindrücke, die ich vor allem bei meinen Ausflügen mitnehmen konnte.

Die Skyline in New York