Die Hauptachsen Einspritzen, Dosieren sowie das Öffnen und Schließen des Werkzeugs sind bei den elektrischen ALLROUNDERn standardmäßig servoelektrisch angetrieben und damit völlig unabhängig voneinander. Hohe Beschleunigungen und Endgeschwindigkeiten sowie gleichzeitige Fahrbewegungen führen über Zykluszeitreduzierungen zu hoher Wirtschaftlichkeit.
Spielfreie, direkt wirkende Gewindetriebe sorgen bei den elektrischen ALLROUNDERn für mechanisch steife Antriebsachsen und entsprechend dynamische Bewegungen. Die hochauflösende, berührungslose Positionsmessung mit Absolutweggeber im Motor macht das Anfahren einer Referenzposition überflüssig. Durch die hervorragende Positioniergenauigkeit aller servoelektrischen Antriebe lässt sich höchste Reproduzierbarkeit und Teilequalität erreichen.
Der hohe Wirkungsgrad der servoelektrischen Antriebe sowie die Kniehebel-Schließeinheit sorgen bei den elektrischen ALLROUNDERn für eine energieeffiziente Arbeitsweise. Die Energierückspeisung der Servomotoren beim Abbremsen wirkt sich ebenfalls vorteilhaft auf den gesamten Energiekonsum der Maschinen aus. Zusammen ergeben diese Faktoren eine Verringerung des Energieverbrauchs zwischen 25 und 50 Prozent. Als Kennzeichen für die energieoptimierte Arbeitsweise tragen alle elektrisch angetriebenen Maschinen das ARBURG Energieeffizienz-Label „e²“.
Die Antriebe der elektrischen ALLROUNDER sind flüssigkeitsgekühlt und arbeiten daher besonders geräuscharm. Luftverwirbelungen werden nachhaltig vermieden, ebenso wird durch die gezielte Wärmeabfuhr eine Abstrahlung an die Umgebung deutlich verringert. Geschlossene Antriebe und Spindelsysteme vermeiden Staubbelastungen durch Abrieb sicher. Die Maschinen sind damit perfekt zur Produktion im Reinraum zum Beispiel von optischen Bauteilen, Dekorteilen, Präzisions- und Mikrobauteilen geeignet.
Mit den hochpräzisen elektrischen ALLROUNDERn ist ein breites Verarbeitungsspektrum in gleichbleibend hoher Qualität umsetzbar. Die hohe Zuverlässigkeit der Maschinen mit geringen Streuungen im Prozess wird durch eine Vielzahl technischer Details erreicht. Dazu gehören beispielsweise die adaptive Temperaturregelung für stabile Prozessbedingungen oder der geschlossene Kühlkreislauf von Motoren und Umrichtern für schnelle Zyklen und lange Nachdruckphasen.