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| | Der Aufbau der Vierkomponenten-Maschine ist analog zur Dreikomponenten-Maschine realisiert. Zusätzlich kommt hier noch eine vierte Spritzeinheit zum Einsatz. Bei der Vierkomponenten-Maschine arbeiten zwei diagonal angeordnete Spritzeinheiten horizontal durch die feste Aufspannplatte, ein Aggregat spritzt von oben vertikal durch die Trennebene und die vierte Spritzeinheit steht in L-Stellung.
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Auch diese Maschine besteht aus einer Standard-Zweikomponenten-Maschine sowie einer zweiten Maschine mit Maschinenständer in L-Stellung. Die Vier-Komponenten-Maschine verfügt über ein zentrales Bedienterminal, über das die Steuerungen beider Maschinen programmiert werden. Gekoppelt sind diese über Synchronisationspunkte im Ablaufdiagramm. Damit wird ein einwandfreier, aus zeitgleichen und seriellen Bewegungen kombinierbarer Gesamtzyklusablauf beider Maschinensteuerungen sichergestellt. Mittels einer Taste kann von einer zur anderen Steuerung umgeschaltet werden.
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Bei einer Vier-Komponenten-Maschine können die Spritzeinheiten beispielsweise wie folgt angeordnet werden.
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Beim Vier-Komponenten-Spritzgießen können beispielsweise Zwei- oder Vier-Stationen-Werkzeuge eingesetzt werden.
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Im ersten Verfahrensschritt wird zunächst ein Vorspritzling durch gleichzeitiges Einspritzen von drei Komponenten hergestellt und anschließend in eine zweite Arbeitsposition umgelegt. Hierzu wird das Werkzeug geöffnet und über eine Drehbewegung von 180° der notwendige Positionswechsel vollzogen. Nach dem Schließen des Werkzeugs befindet sich der Vorspritzling in der zweiten Position zum Fertigspritzen mit der vierten Komponente. Zeitgleich zu diesem zweiten Arbeitsschritt wird im ersten Formnest bereits der nächste Vorspritzling erzeugt. Beim nächsten Öffnen des Werkzeugs werden die Formnester durch eine alternierende Drehbewegung zurückgedreht. Hierbei wird aus der zweiten Kavität das fertige Teil entformt, während aus der ersten ein neuer Vorspritzling bereitgestellt wird.
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Mit Hilfe eines Vier-Stationen-Werkzeugs können beispielsweise mehrlagige Kunststoffteile hergestellt werden. Das Einbringen von Regeneratanteilen und Sperrschichten, welche beispielsweise die Diffusion von Sauerstoff verhindern, ist auf einfache Weise möglich. Die Illustration zeigt den schrittweisen Aufbau eines vierlagigen Spritzteils. Auf der ersten Station wird die innerste Schicht hergestellt. Das Werkzeug taktet eine Station um 90° weiter. Dort wird die zweite Komponente um die erste gespritzt. Anschließend dreht die Werkzeughälfte weiter zur dritten Station, dann zum Fertigstellen auf die vierte Station. Hier wird die äußere Deckschicht, also die sichtbare Schicht des Formteils, aufgespritzt. Nach der abgelaufenen Kühlzeit kann das fertige Mehrschichtteil aus der Kavität entformt werden. Im laufenden Zyklus wird bei jeder Werkzeugöffnung ein fertiges Spritzteil hergestellt.
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