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Reduzierte Zykluszeiten bei elektrischen Maschinen
Neben dem Energieverbrauch sind Zykluszeit und schnelle Maschinenbewegungen heute die Hauptargumente für den Einsatz elektrischer Spritzgießmaschinen. Bei der ALLDRIVE basiert die Zykluszeitreduzierung auf dem geschwindigkeitsoptimierten Kniehebel in Verbindung mit den unabhängigen, elektrischen Achsantrieben.

Der elektrisch angetriebene Fünf-Punkt-Kniehebel der ALLDRIVE ist speziell auf das dynamische Verhalten des Elektroantriebes abgestimmt, ermöglicht schnelle und hoch präzise Fahrbewegungen und damit eine Reduzierung der Zykluszeit. Resultierend aus dem Funktionsprinzip des Kniehebels entfällt zudem die Druckaufbauzeit, die bei einem hydraulischen Formschluss notwendig ist, um das Öl beim Schließdruckaufbau zu komprimieren.
Die elektrischen Achsantriebe der ALLDRIVE bieten durch ihre Unabhängigkeit in Verbindung mit den flexiblen Programmier- und Steuerungsmöglichkeiten der SELOGICA ein hohes Optimierungspotenzial zur Zyklusreduzierung.
Auch die Unabhängigkeit des Plastifiziervorgangs von der Kühlzeit kann zur Verkürzung der Zykluszeit beitragen. Bei Anwendungen, bei denen die reine Kühlzeit zum Dosieren nicht ausreicht und daher die Dosierzeit die Zykluszeit bestimmt, lässt sich mit einem unabhängigen elektrischen Dosierantrieb über die Kühlzeit hinaus dosieren, ohne dass sich die Zykluszeit verlängert. Hier ist jedoch der Einsatz einer Verschlussdüse erforderlich. Die Zykluszeit zwischen den Werkzeugbewegungen kann durch den Einsatz eines elektrischen Auswerfers, der die Teile sehr präzise und dynamisch ausstößt, verkürzt werden.
Die Nutzung der Potenziale, die elektrische Antriebe bieten, hängt jedoch auch von der Unterstützung der geeigneten Werkzeugtechnik ab. So ist bei Werkzeugen beispielweise entscheidend, dass sie in Bezug auf Schieber oder Temperierung die schnellen Zyklen auch erlauben.

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