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Die Hydraulik gilt als äußerst zuverlässige Technik. Nicht umsonst können hydraulische Spritzgießmaschinen mit einer täglichen Betriebszeit von 24 Stunden über 30 Jahre alt werden – eine sorgfältige Wartung vorausgesetzt.

Ein besonderes Augenmerk ist daher dem Hydrauliköl zu widmen, da die häufigsten Ausfallursachen von Hydraulikkomponenten auf Feststoffverschmutzungen in der Hydraulikflüssigkeit zurückzuführen sind. Diese Partikel gefährden vor allem Passungen wie zum Beispiel Ventilsitze oder das Kolbenspiel im Zylinder. Neben der Gefahr eines direkten Totalausfalls eines Bauteils ist auch der höhere Verschleiß in den Passungsspalten ein ernstzunehmendes Problem, da hierdurch die Prozesssicherheit gefährdet wird. Je mehr abrasiver Verschleiß im System auftritt, umso stärker wird wiederum das Hydrauliköl mit Partikeln belastet, so dass sich das Problem von Verschmutzung und Verschleiß potenziert.

Um die Feinstfiltration der Zentralhydraulik zu verbessern, setzt ARBURG seit einiger Zeit serienmäßig Filterelemente für eine Partikelgröße von 3 µm ein. Das jetzt verwendete Glasfaservlies ist deutlich leistungsfähiger als die bislang verwendeten 10 µm Papierfilter. Direkt ersichtlich wird diese Leistungsfähigkeit bei der Inbetriebnahme von Neumaschinen: das Intervall für den ersten Austausch des Filterelements konnte von 300 auf 5.000 Betriebsstunden erhöht werden. Die Vorteile der verbesserten Feinstfiltration sind aber vor allem langfristig zu sehen. Ein verminderter Verschleiß in der Hydraulik erhöht die Lebensdauer der Komponenten und garantiert eine höhere Prozesssicherheit. Kostenintensive Ausfallzeiten der Maschine können so vermieden werden.

Selbstverständlich sind die Filterelemente nicht nur den Neumaschinen vorbehalten, sondern können als ARBURG Original-Ersatzteil bei bereits in Produktion befindlichen ALLROUNDERn verschiedener Baureihen nachgerüstet werden.
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