Der Schwerpunkt der Funktionsergänzungen in der SELOGICA Maschinensteuerung ist daher im Bereich der Programmierung von Robot-Systemen und Peripheriegeräten angesiedelt. Die Bedienphilosophie der Robot-Systeme wurde noch stärker an die von den Maschinenabläufen her bekannte Systematik angepasst. Zeitgleiche Bewegungen der Achsen des Robot-Systems oder von den Positionierachsen abhängige Wegstarts können nun direkt im Ablauf programmiert werden. Aktionen wie „Greifer drehen“ können definiert und mit einem eigenen Symbol in der Auswahl des Ablaufeditors hinterlegt werden. Auch die für die Integration von Peripheriegeräten wichtigen programmierbaren Ein-/Ausgänge können entweder vordefiniert ausgewählt oder aber kundenspezifisch programmiert werden. Die Auswahl der jeweiligen Funktion erfolgt dabei bequem über die Info-Taste der Steuerung.
Ähnlich wie bei den Maschinenabläufen stehen nun auch für den Ablauf des Robot-Systems insgesamt vier verschiedene Grundabläufe als Basis für die kundenspezifische Programmierung zur Auswahl. Die Definition der Musterablagen wie zum Beispiel von Teilen auf einem Förderband oder in Trays wurde innerhalb des Ablaufs ebenfalls vereinfacht und übersichtlicher gestaltet. Insgesamt resultiert hieraus eine deutliche Zeitersparnis beim Erstellen neuer Datensätze und ein jederzeit nachvollziehbarer Ablauf auch von hochkomplexen Fertigungsprozessen.